Feuerwehr nimmt „Höhwald- Grillhütte“ in Besitz

Sinn- Fleisbach- Für beide, die Gemeinde Sinn sowie den Feuerwehr-und Heimatverein Fleisbach, ist der 31. Juli ein besonderer Tag. Die Gemeinde Sinn trennt sich durch die Schlüsselübergabe an den Feuerwehr- und Heimatverein aufgrund der prekären Finanzsituation von einem Kosten verursachenden Objekt, und der Fleisbacher Verein ist nun im Besitz eine Freizeiteinrichtung mit viel Potential.

Im Beisein zahlreicher Feuerwehrleute und Abordnungen der hiesigen Ortsvereine, nahm Vorsitzender, Dirk Halfmann, freudig den Schlüssel von Bürgermeister Hans-Werner Bender (parteilos) entgegen. Bei dieser Gelegenheit sprach Bürgermeister Bender dem bisherigen Ehepaar Richard und Erika Eigner seinen Dank für die 11-jährige Betreuung der Höhwaldhütte aus. Wie Bender weiter ausführte, haben sich die Verhandlungen über zwei Jahre hingezogen. Er ist erfreut über den Abschluss, und gab der Hoffnung Ausdruck, dass die Hütte jetzt in guten Händen bei der Feuerwehr ist. Da diese auch gute Handwerker in ihren Reihen hat, sieht er die vorgesehenen Eigenleistungen bei den baulichen Veränderung zum Wohle der Dorfgemeinschaft. Mit Wirkung vom 1. August ist der Feuerwehr- und Heimatverein e.V. durch den Abschluss eines 99-jährigen Erbpachtvertrages nunmehr neuer Besitzer der „Höhwald- Grillhütte“. Wie Halfmann ausführte, gibt es zunächst keine Veränderungen an der Grillhütte, denn man muss erst die Genehmigung des eingereichten Bauantrages abwarten, die Finanzen (Spenden, Zuschüsse und Beihilfen inklusiv Eigenleistung) sondieren und man wird erst dann mit den angekündigten baulichen Veränderungen (siehe auch Bericht vom 29.Juli in dieser Zeitung) über einen vorgesehenen Zeitraum von mehr als zwei Jahren beginnen. Die Mietgebühren bleiben zunächst bei 60 EUR unverändert. Erst nach dem Umbau ist eine neue Gebührenordnung vorgesehen. Halfmann sicherte die Vermietung der Grillhütte allen Vereinen, Klubs, und Bürgern zu, in der Hoffnung, dass diese auch weiterhin so zahlreich als Freizeiteinrichtung zu allen möglichen Feierlichkeiten von der Bevölkerung angenommen wird. Eine vorgesehene Fußbodenheizung wird es nicht geben. Ferner will man Lärm durch Musikboxen technisch überwachen und bei Überschreitung des Lärmpegel einschreiten. (Text u. Foto Fritz Reucker)